Königsschlösser

Schloss Neuschwanstein und Schloss Hohenschwangau

Ein zu Stein gewordener Traum erhebt sich über dem Schlosspark: das Schloss Neuschwanstein. Es begann als Vision und blieb unvollendet. Trotzdem zieht es Jahr für Jahr Millionen von Besuchern aus aller Welt an. Kein Wunder, fand ein ebenso sensibler wie mysteriöser König doch hier seinen Zufluchtsort, an dem er sich der Realität entziehen konnte.

König Ludwig II. wollte mit dem Bau ein Ideal einer mittelalterlichen Burg schaffen und dabei trotzdem die neueste Technik verwenden. Sein nicht wenig bescheidenes Vorbild: die Wartburg mit ihrem Sängersaal. Doch vollendet konnte der König seinen Traum nie sehen. Von hier brachte man ihn einst nach Schloss Berg am Starnberger See, wo er kurze Zeit später auf mysteriöse Weise ums Leben kam.

Das Schloss Hohenschwangau war die beliebte Sommerresidenz der königlichen Familie. Der kleine Ludwig verbrachte dort viele Tage seiner Kindheit. Die Eltern, Maximilian II. und Marie, waren beide passionierte Wanderer. Eine Leidenschaft, die auch Ludwig übernahm. Die Innenräume des Schlosses im neugotischen Stil sind bestückt mit Wandgemälden, die Themen aus der mittelalterlichen Sagenwelt darstellen. Das Motiv des Schwans begleitet den Besucher durch die gesamte Anlage.

 

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